Im Frühtau zu Feldberge...
... wir ziehen, fallera. Jawohl und diesmal sogar pünktlich! Um 9:23 Uhr ging es nach einer schlecht geschlafenden Nacht und einen guten Frühstück gestärkt in Richtung Feldberg. Meine Angstetappe erwies sich dabei erstmal als recht freundlich. So ging es leicht bergan, an einem schönen Waldsee vorbei und über befestigte Waldwege. Auch wenn Sonne und Waldsee zu einem kurzen Bad einluden, haben wir dankend abgelehnt! Noch waren wir fit und unsere Badehosen waren in unseren Koffern, die ja mit dem Auto ins nächste Hotel gebracht wurden.
Je näher wir unserem Ziel kamen, desto steiler wurden die Anstiege! Auch wenn es sich hierbei immer nur um recht kurze Stiche handelte, die Dampflok in mir wurde langsam wieder aktiv. Das übliche Bild zeichnete sich ab, Frank trottete mit hängenden Armen 10 Meter vor mir und ich stapfte hinterher. Im Laufe des Vormittags kämpfte sich die Sonne durch die Wolken und schien so stark, dass wir erstmal eine Pause einlegen musste um uns mit Sonnencreme einzuschmieren. Kurz nach dieser Pause gab es dann den ersten heftigeren Anstieg rauf zum Rufenholzplatz. Auch hier legten wir eine kurze Pause ein, Frank brauchte einen Müsliriegel. Ich beneide ihn! Er kann bei den Anstregungen noch Essen, ich nicht. Was ja auch Sinn macht, der Körper verbraucht ja auch einiges. Gerade so eine Dampflok braucht auch ordentlich Kohlen. Also würge ich auch einen Müsliriegel runter und weiter gehts gen Ziel. Ein Blick gen Himmel versprach nichts Gutes, wozu hatten wir uns 20 Minute vorher eingecremt?
Der Weg wird nun immer enger, erst ist es noch ein netter Waldweg, später wird es buchstäblich zu Stock und Stein. Der einsetzende Regen bringt zwar kurz etwas Abkühlung, erschwert aber auch den Anstieg. Zum Glück hört es nach 15 Minuten wieder auf zu regnen!
Und plötzlich bietet sich mir ein ungewohntes Bild! Da ist kein Frank mehr mit baumelnden Armen vor mir! Die dicke Dampflok, schwer schnaubend, läuft ein paar Meter vorm Frank. Ich wette, dass Bild werde ich so schnell auf dieser Tour nicht nochmal sehen ;)
Wir erreichen dann auch irgendwann die Spitze des Feldbergs, machen ein paar Fotos, sehen von oben unser Hotel und beginnen den waghalsigen Abstieg. Grausam, eine Schotterpiste unbeschreiblich steil. Jeder falsche Tritt kann hier die Expresskarte nach unten bedeuten! Auch wenn der Anstieg schlimm war, hier werden die Kniegelenke auf eine ganz andere Probe gestellt. Unten angekommen, kann ich schon fast nicht mehr geradeaus gehen, so zittern meine Beine. Egal, es sind nur noch 500 Meter bis zum Hotel. Dort angekommen teilt man uns mit, dass das Zimmer noch nicht fertig ist. Wir stärken uns mit Apfelschorle & Schwarzwälderkirschtorte und gehen danach erstmal ins Schwimmbad und in die Sauna.
Erkenntnis des Tages: Wer rauf geht, kommt auch wieder runter!
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Hotel in Hinterzarten
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Wegweiser??
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Frank sucht den Weg
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Waldsee
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Dampflok
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Frank vorm Anstieg
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Sinnvoller Wegweiser
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Schwarzwaldhaus
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Das Ziel vor Augen
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Nochmal Feldberg
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Höhenmeterangabe 1
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Frank vor mir
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Frank hinter mir
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Wanderweg
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Feldberg vorraus
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Fast geschafft
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